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Die Senefelder-Schule - eine staatliche kooperative Gesamtschule

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Senefelder-Schule Treuchtlingen
Staatliche kooperative Gesamtschule
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von Nicole Göttler

Andacht zum 3. Advent

Öffnet die Tore und macht die Türen weit auf

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,“ heißt es in einem bekannten Adventslied. Also frei übersetzt: Öffnet die Tore und macht die Türen weit auf. Auf dem Bild ist so ein Tor zu sehen, dass weit und offen steht. Aus diesem Tor heraus dringt ein heller und warmer Lichtschein, der uns einlädt. Der Weg dorthin ist geflutet mit Licht, so dass jeder Stein und jedes Hindernis auf dem Weg hell erleuchtet ist.

Neben dem Tor sind viele kleinere Türen und Fenster zu sehen. Sie sind fest verschlossen. Die Fensterläden sind dicht, manche Fenster sind vergittert oder gar mit Brettern vernagelt. Auch die Vorhänge sind zugezogen, so dass nur Dunkelheit und gedämpftes Licht hervordringt.

Doch das Tor bleibt offen, auch wenn andere Türen und Fenster verschlossen sind. Es ist wie ein Tor zum Himmel, aus dem helles Licht flutet hinein in die Dunkelheit. „Ich bin die Tür!“, soll Jesus einmal von sich selbst gesagt haben. Damit ist gemeint, dass er uns so einlädt, wie es eine offene Tür tut. Er lädt uns ein, dass wir immer zu ihm kommen können, mit allem, was uns beschäftigt. Und er wünscht sich, dass wir selbst so etwas wie offene Türen für andere Menschen werden: offen und einladend.

Im Advent geht es um die Ankunft von Jesus in unserer Welt. Darum singen wir dieses Lied: Öffnet die Tore und macht die Türen in der Welt auf. Und in diesem Advent gilt das ganz besonders: Wir öffnen nicht nur die Türen unserer Adventskalender, sondern reißen ständig die Türen und Fenster im Schulhaus auf und Lüften, mitten im Winter, und frieren, damit wir nicht krank werden.

Und wie viele Türen es gibt im Schulhaus, an denen wir täglich vorbei oder durch sie hindurch gehen. Hinter jeder Tür wartet etwas anderes auf uns. Da gibt es Türen, durch die gehen wir gerne, weil sie uns weit offenstehen: die Tür, hinter der mein Lieblingsfach unterrichtet wird. Die Tür, wo ich meinen besten Freund, meine beste Freundin wieder treffe. Die Tür hinaus in den Pausenhof. Andere Türen wiederum öffnen wir lieber nicht so gerne: die Tür, hinter der mich eine Prüfung erwartet. Wo jemand auf mich wartet, der/die mir das Leben schwer macht. Und mache Türen sind für uns wie zugeschlossen und vernagelt: ein Lehrer/eine Lehrerin, mit dem ich überhaupt nicht kann. Ein Fach oder Thema, dass mir überhaupt nicht liegt. Eine Situation, die mich schwer belastet und für die ich keine Lösung kenne. Auch solche Türen gibt es im Leben.

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Schulfamilie, ich wünsche euch, dass ihr in diesem Schulhaus nur wenig verschlossene Türen findet, dafür umso mehr offene Türen und Tore, wo ihr Menschen findet, die es gut mit euch meinen und euch begleiten, auf eurem Weg durchs Leben. Und ich wünsche mir, dass wir uns im Advent einladen lassen, von der offenen Tür zu Jesus und uns begeistern lassen von seiner Offenheit für andere.

Bastian Müller

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