Schülerangelegenheiten
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Die bayerisch-ungarische Jugendbegegnung wurde durch eine Zusammenarbeit zwischen dem Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und dem Deutsch-Ungarischen Jugendwerk ermöglicht.
Die Besonderheit Mödlareuths ist die ehemalige, mitten durch das heute bayerisch-thüringische Dorf verlaufende Grenzanlage, die den kleinen Ort in Ost und West teilte. Von den Schülern empfundene „Highlights“ waren eine Führung mit einer VR-Brille und ein Zeitzeugengespräch mit einem DDR-Geflüchteten. Virtual Reality ermöglichte den Seminarteilnehmern, mitten im historischen Mödlareuth zu stehen und den sukzessiven Bau der Grenzanlagen zu betrachten oder einen in den Siebzigerjahren geglückten Fluchtversuch bei Mödlareuth zu beobachten. Im Rahmen einer Exkursion besuchte die binationale Gruppe zudem wichtige Stationen der DDR-Grenzsicherung in den umliegenden Gebieten.
Letztendlich war diese Fahrt auf vielen Ebenen sehr wertvoll: Zum einen verstärkte sie den interkulturellen Austausch zwischen den Jugendlichen der beiden Länder. Zum anderen wurde allen Beteiligten durch die Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Geschichte bewusst, wie wichtig der Erhalt von Freiheit und Demokratie ist.
Antonia Rützel-Krimm