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Die Senefelder-Schule - eine staatliche kooperative Gesamtschule

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Senefelder-Schule Treuchtlingen
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von Simone Roßkopf

Wenig Schnee – viel Sonnenschein und eine megastarke Skiwoche

Skifahren, das wollten die 121 Schülerinnen und Schüler aller siebten Klassen unserer Sene und die elf begleitenden Lehrkräfte, als sie am Montag, dem 13. Januar, gegen 7:30 Uhr, verteilt auf drei Busse,  aufbrachen, um das Skifahren von Grund auf zu lernen, zu verbessern oder schlichtweg zu genießen, falls man schon „Profi“ war.

Allerdings hatten die Lehrkräfte Zweifel, ob alles so klappen würde, hatte doch der Wetterbericht nur 75 cm Schneehöhe auf dem Berg und grüne Wiesen im Tal prophezeit.

Der Anfang jedenfalls war vielversprechend: Eine Stunde vor Abfahrt der Busse wurden Skier, Stöcke, Stiefel und Helme für diejenigen jungen Skifahrer, die kein eigenes Equipment besaßen, angeliefert und in die bereitstehenden Busse verladen. Auch die Schülerinnen und Schüler waren pünktlich zur Stelle, die Teilnehmerlisten wurden noch überprüft, und schon ging es los in Richtung Voralberg, einer bekannten österreichischen Skiregion.

Sicher war, dass das Skifahren nicht auf allen Pisten möglich war, denn, wie auf den Bildern der Webcams zu sehen, lagen die Temperaturen auf dem Gipfel des Golms im Plusbereich. Immerhin schien die Sonne! 

Skepsis war in Bezug auf die Anfängerskikurse angebracht, war doch der Anfängerhügel eine grüne Wiese!

Die Fahrt verlief dank der schneefreien Straßen problemlos und der Treuchtlinger Skitross kam um die Mittagszeit an der JUFA in Bartholomäberg an. Ruckzuck wurden die drei Busse entladen, die bereits verteilten Zimmer bezogen, zu Mittag gegessen und die Skiklamotten angezogen. Jeder fand aufgrund der aufgeklebten Nummern recht schnell seine Ausrüstung und erwartungsvoll stürmte man in die Busse, die zur Talstation fuhren.

Skepsis, Ängstlichkeit, Vorfreude, Zweifel – ein Wechselbad der Gefühle war in den Gesichtern zu lesen, als wir nach wenigen Minuten an der Gondelstation am Fuße des „Großen Golm“ ankamen.

Nach einer kurzen Besprechung der Lehrkräfte wurde beschlossen, dass alle Schüler zur Bergstation in 2000 m Höhe fahren, denn dort gibt es auch zwei flache Pisten, die für Anfänger gut geeignet sind. Während diese erst einmal lernten, wie man die Skier richtig an- und abschnallt und einen kleinen Hügel hochsteigt, fuhren die Fortgeschrittenen schon die etwas steileren Pisten herab, während die Könner und Profis es „krachen“ ließen, und dies alles bei strahlendem Sonnenschein. Die jeweiligen Skilehrer warfen ein Auge auf die einzelnen Skifahrer, und so mancher, der sich wohl überschätzt hatte, wechselte die Gruppe. Gegen 15:00 Uhr ging es, da eine Talabfahrt nicht möglich war, mit der Gondel wieder zurück ins Tal, wo man mit dem Postbus zur JUFA fuhr. Im Skikeller wurde die Ausrüstung deponiert, man hatte noch eine Stunde zum Regenerieren und dann gab es Abendessen.

Kurz danach ging es noch in einen nahe gelegenen Supermarkt, um sich unter Aufsicht der Lehrer mit „lebensnotwendigen“ Dingen (in der Regel Berge von  Süßkram und Knabbereien) einzudecken ... Anschließend gab es in der Turnhalle der JUFA noch ein kurzes Briefing, wie die kommenden Tage ablaufen soltlen. Um 22:15 Uhr sollte dann Bettruhe sein, doch es gab noch sooooo viel zu erzählen…

Dienstag bis Donnerstag spielte sich auf den Pisten des „Großen Golm“  der Skiunterricht für die größtenteils immer besser werdenden Anfänger ab. Einige durften dann auch zu den  Fortgeschrittenen wechseln und bewältigten stolz die lange Abfahrt bis zur Mittelstation. Andere wiederum stellten fest, dass Skifahren „überhaupt nicht bockt“, zu anstrengend und viel zu schwer sei. Die „Lappentruppe“, wie sie sich selbst nannte, blieb lieber im Tal auf dem mittlerweile mit Kunstschnee beschneiten Anfängerhügel und machte gern ´mal länger „Pause“ auf den Liegestühlen neben dem Lifthäuschen. Die Profitruppe, deren Zahl sich von 23 auf 13 fast halbiert hatte, da die Anforderungen an das Fahrkönnen und Tempo doch sehr hoch waren, durften Mittwoch und Donnerstag  die beiden  weiteren Skigebiete  Silvretta/Montafon besuchen, um sich dort auf den langen und schneereicheren Pisten „auszutoben“. Der Hauptanziehungspunkt war natürlich der „Snowpark Montafon“ sowie der längste Skitunnel der Welt, der mehrere Male durchfahren wurde (siehe Bilder).

Das täglich wechselnde Abendprogramm, wie Fußball spielen, Klettern an der JUFA-eigenen, anspruchsvollen Kletterwand, Tischtennisduelle zwischen Lehrern und Schülern sowie ein Spieleabend und ein „bunter“ Abschiedsabend am Donnerstag wurden von den meisten Schülerinnen und Schülern gerne angenommen.

Die fünf Tage vergingen wie im (P)Flug und am Freitag gegen 16:00 Uhr hieß es Abschied nehmen. Noch ein letzter Blick auf die verschneiten Berge und grünen Täler, und die drei Busse setzten sich Richtung Treuchtlingen in Bewegung, wo die Schüler gegen 20:30 Uhr von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Auch dieses Skilager ging ohne größere Verletzungen über die Bühne, worüber die Lehrkräfte sich sehr freuten, da dies auch an der Disziplin in den einzelnen Gruppen lag.

Ein ganz großer Dank an dieser Stelle an den Organisator Thorsten Höhn und seinen Helfer Michael Panknin, die in mühevoller und zeitraubender Kleinarbeit das Skilager 2019/20 hervorragend organisiert haben.

Barbara Seubert

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