Unsere Schule

Die Senefelder-Schule - eine staatliche kooperative Gesamtschule

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Senefelder-Schule Treuchtlingen
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Adventsandachten
Gedanken zum 4. Advent 2020

Weihnachten der Tiere

Eine Hörgeschichte von Schülerinnen und Schülern

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Schulfamilie,

was ist eigentlich das Wichtigste an Weihnachten? Die Tiere sind sich jedenfalls nicht einig und streiten sich darum, bis einer "Aua" schreit! Warum? Das könnt ihr / das können Sie herausfinden und die Hörgeschichte anhören. Diese wurde aufgezeichnet und gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 bG und 9 dM.

Viel Spaß beim Hören unserer Weihnachtsgeschichte!

Bastian Müller

Gedanken zum 3. Advent 2020

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Schulfamilie,

an jedem Sonntag in der Adventszeit wird eine Kerze entzündet. An jedem Sonntag wird es heller. Dabei hat jeder Sonntag in der Adventszeit ein Thema.

Der dritte Advent hat das Thema: „Bereitet … den Weg“ – Gott ist auf dem Weg in die Welt … Zu diesem dritten Advent nun eine kleine Geschichte: Am dritten Advent macht sich ein Arzt auf den Weg … aber ganz langsam … die Geschichte von Anfang an ... In einer Kirche weit draußen auf einem Dorf erzählt man sich noch heute die Geschichte von einer besonderen Kerze:

Es war der erste Advent. Der Pfarrer schloss seine Predigt mit den Worten: „Seht das Licht unseres Herrn Jesus und gebt dieses Licht weiter.“ Das Amen folgte, die Gottesdienstbesucher strömten auseinander und jeder ging seiner gewohnten Tätigkeit nach.

Am nächsten Tag war das Entsetzen groß. Der Messner war der Erste, der es bemerkte. Eine Altarkerze war verschwunden. Zunächst hatte er noch am Boden gesucht, ob die Kerze vielleicht einfach nur aus dem Kerzenständer gefallen war, doch es stand fest – eine Kerze fehlte. Wo konnte die Altarkerze nur sein? Wer sollte etwas aus der Kirche, dem Haus Gottes, stehlen? Unglaublich, dass sich jemand am heiligen Altar vergreift – so ein Frevel. Wer sollte so gottlos sein? Pfarrer, Lehrer, Arzt und viele der Dorfbewohner kamen, um das Verschwinden der Altarkerze in Augenschein zu nehmen. Im Dorf und in den angrenzenden Orten verbreitete sich die Neuigkeit von der fehlenden Altarkerze wie ein Lauffeuer. Doch niemand hatte die Kerze irgendwo gesehen. Als schließlich der Arzt am dritten Advent zu einer einsamen, alten und kranken Frau gerufen wurde, entdeckte man vor ihrem Bett die verschwundene Altarkerze. Unmöglich konnte diese alte bettlägerige Frau den Weg zur Kirche gelaufen sein, geschweige denn diese Kerze entwendet haben.

Auf die Frage, woher denn diese Kerze komme, antwortete die Frau: „An einem Sonntag vor zwei Wochen hat sich auf einmal die Tür geöffnet und ein kleiner Junge hat mir diese Kerze mit den Worten gebracht: ‚Hier, das Licht unseres Herrn Jesus’.“

Diese Kerze, verbunden mit den Worten, haben ihr Hoffnung, Freude und Kraft gegeben – jeden Tag bis heute.

Betroffen von dieser Entdeckung standen nun Pfarrer, Lehrer, Arzt und die anderen Glieder der Gemeinde am vierten Advent im Gottesdienst vor dem leeren Kerzenständer. Alle dachten an die Altarkerze und das Licht Jesu.

 Quelle: Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Dillingen (2006) 

 

In diesem Sinne … Ihnen/euch allen einen schönen dritten Advent …

Björn Simnacher

Gedanken zum 2. Advent 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Schulfamilie,

in großer Zahl sind sie unterwegs, gerade jetzt im Advent.

Die Engel.

Wir sehen sie in Fenstern und Schaufenstern, auf Werbeplakaten und in den Geschäften. Vielleicht hat sich auch bei euch und Ihnen daheim schon der eine oder andere blicken lassen, lehnt am Adventskranz oder auf der Kommode, schmückt die Wand oder sieht beim Kochen zu …
Längst nicht mehr alle kennen wahrscheinlich ihren Auftrag, den Menschen die frohe Botschaft der Heiligen Nacht zu überbringen: Fürchtet euch nicht! Euch ist heute der Heiland geboren!

Bei allem Gold, Glanz und Glitter, die sie umgeben,
da geht ihre Nachricht manchmal unter: Fürchtet euch nicht!
Dabei sind das Worte, die gerade in dieser Zeit für uns so wichtig sein können.
In einer Grundschulklasse haben wir Engel gebastelt. Ganz einfache.
Und wir sind dabei auf eine ebenso einfache wie geniale „Gleichung“ gestoßen.
Auf dem Bild zur Andacht ist sie zu sehen:
Menschen, die mit offenen Augen, aufmerksamen Ohren und vor allem einem großen Herzen durch die Welt gehen, die können zum Engel werden. 
Ich mag sie, die Engel Gottes, und ich höre und erzähle immer wieder gern von ihnen und ihrer Botschaft: Fürchtet euch nicht!
Und ich finde den Gedanken wichtig, dass auch ich selbst zum Engel werden kann.
So wünsche ich euch und Ihnen für diese Adventswoche ganz besonders, dass es auf euren und Ihren Wegen immer wieder Menschen gibt, die in unterschiedlichen Situationen zum Engel werden.
Und dass wir alle selbst auch Engel für andere sein können.

Eure und Ihre
Nicole Heinrichmeyer

Gedanken zum 1. Advent 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler,

jedes Jahr freue ich mich auf den Advent. Ich genieße es, wenn die Lichter aufblitzen und alles mit ihrem freundlichen Schein umleuchten. In diesem Jahr war meine Vorfreude aber noch ein bisschen größer als sonst und ich konnte es kaum erwarten, die Zweige zu einem Kranz zu binden und Kerzen aufzustecken. In diesem Jahr brauche ich das Vertraute, das Helle besonders.

Was ist Advent für mich eigentlich? Warum freue ich mich so darauf? Dazu möchte ich heute ein paar Gedanken mit euch teilen und mich an den einzelnen Buchstaben orientieren.

Aufbruch. Mit dem 1. Advent beginnt ein neues Kirchenjahr und ich fange an, mich auf Weihnachten vorzubereiten. Ich backe Plätzchen, hänge Sterne und Lichter auf, höre Musik. Aber auch innerlich versuche ich, mich einzustimmen auf die anstehenden Weihnachtstage, auf die Ankunft von Jesus. Ein bisschen weniger Hektik, mehr Zeit für Begegnungen, Gespräche und für mich selbst. In diesen Adventswochen habe ich mein Ziel vor Augen: Weihnachten. Und ich mache mich auf den Weg mit all den kleinen Ritualen, die dazugehören und mich durch diese Zeit begleiten.

Dunkelheit. Draußen wird es noch immer dunkler. Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Nein, ich mag diese Dunkelheit nicht. Aber ich weiß, dass erst die Wintersonnenwende kommen muss, der Tiefpunkt des Jahres, bevor es dann wieder heller werden kann. Ich muss diese Dunkelheit aushalten – auch wenn ich sie mit den Lichtern im Advent ein bisschen heller und freundlicher mache.

Vertrauen. Mir fehlt viel in diesem Jahr. Die großen Adventskonzerte mit Chor und Orchester, in denen das Weihnachtsoratorium mich berührt; der Besuch am Weihnachtsmarkt, bei dem die Finger und die Nase immer kälter werden, aber es trotzdem schön ist, durch die bunte Budenwelt zu bummeln; das gemütliche Beisammensein mit Familie und Freunden. Trotzdem ist mein V nicht der Verzicht, sondern das Vertrauen. Wir werden wieder zu unserem gewohnten Alltag zurückfinden, uns wieder ohne Maske begegnen und auch wieder ohne Abstand beieinander stehen können. Darauf vertraue ich!

Engel. Die Boten Gottes, sie gehören für mich zum Advent dazu. Ich habe viele Engel im Lauf der Jahre gesammelt. Aus Holz, Papier, Ton, Wolle, Stoff – jeder ist einzigartig. Viele habe ich geschenkt bekommen. Jetzt im Advent hänge ich sie nach und nach auf. Und mit jedem Engel, den ich in die Hand nehmen, erinnere ich mich . Diesen Engel aus Holz hat mir vor vielen Jahren meine Mutter geschenkt und den anderen habe ich von Freunden zu Weihnachten bekommen. Eine gute Gelegenheit, mich mal wieder bei ihnen zu melden. Wie gut, dass wir so viele Möglichkeiten haben, miteinander zu sprechen, auch wenn wir uns nicht treffen können!

Normalität. Ich brauche die vertrauten Bräuche und Rituale. Sie geben mir Halt und schenken mir ein Gefühl von Normalität. Auch in einer Zeit, in der manches anders ist, auch in dieser Zeit kommt der Advent, bezaubert mich mit seinen Lichtern und Gerüchen, mit seinen Tönen und Liedern, mit der Vorfreude und dem Warten auf Weihnachten. Ich will diese Normalität genießen.

Tannengrün. Der Geruch ist einzigartig. Wenn der frische Adventskranz im Wohnzimmer steht, dann duftet es im ganzen Raum. Untrennbar ist dieser Geruch für mich mit dem Advent verbunden.

Das sind meine Gedanken zu den Adventsbuchstaben. Wie ihr wohl Advent buchstabiert? Was fällt euch ein zu den einzelnen Buchstaben? Worauf freut ihr euch besonders in dieser Zeit?

Ich wünsche euch eine Adventszeit, die euch froh macht, und einen Engel, der euch begleitet.

Eure Christine Venter

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