Unsere Schule

Die Senefelder-Schule - eine staatliche kooperative Gesamtschule

  • mit Mittelschule, Realschule und Gymnasium
  • mit einem Lehrerkollegium
  • mit einer Schulleitung und
  • mit enger Zusammenarbeit gerade auch zwischen den Schularten

Kontakt zu unserer Schule

Senefelder-Schule Treuchtlingen
Staatliche kooperative Gesamtschule
Mittelschule - Realschule - Gymnasium

Bgm.-Döbler-Allee 3
91757 Treuchtlingen

Schülerangelegenheiten
09142 - 96 06 - 01

Direktorat und Schulleitung
09142 - 9606 - 24

09142 - 96 06 - 50

 

Isle (Frankreich)

Partnerschaft mit Isle

Schulpartnerschaft:
Collège Jean Rebier (Isle) - Senefelder-Schule

 

Die Schulpartnerschaft zwischen der Senefelder-Schule und dem Collège Jean Rebier entstand im Rahmen der seit 1984 bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Gunzenhausen und Isle und löste 1991 den Schüleraustausch mit dem Simon-Maurius-Gymnasium in Gunzenhausen ab.

Seitdem haben Treuchtlinger Schüler die Möglichkeit, unser Nachbarland Frankreich zu bereisen, am dortigen Schulalltag teilzunehmen, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern und schließlich natürlich auch das französische savoir vivre "hautnah" zu erleben und zu genießen.

Momentan findet der Schüleraustausch alle zwei Schuljahre statt: Im Herbst besuchen uns die französischen Gäste, ehe im Frühjahr dann der Gegenbesuch in Frankreich ansteht.

Schüler aus den 8., 9. und 10. Klassen des Gymnasial- und des Realschulzuges können am Frankreichaustausch teilnehmen und am Collège Jean Rebier den Unterricht in einer dortigen 3e (entspricht einer 9. Klasse) besuchen. Unsere Partnerschule ist ein Collège mit ca. 600 Schülern. Nach dem allgemeinen Schulabschluss besuchen Schüler, die das französische Abitur erlangen wollen, für weitere drei Jahre ein Lycée im benachbarten Limoges.

Die Kleinstadt Isle liegt am Rande von Limoges, der Hauptstadt des Limousin im westlichen Zentrum Frankreichs. Neben der vorherrschenden Landwirtschaft ist unsere Partnerregion vor allem berühmt für ihre Porzellanindustrie.

Damit die deutschen Schüler nicht nur die Möglichkeit haben, den Schulalltag und das Leben in den Gastfamilien, sondern auch die landschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten des Limousin kennen zulernen, findet während des Aufenthaltes in Frankreich ein vielfältiges Ausflugs- und Besichtigungsprogramm statt.

Mögliche Programmpunkte sind:

  • Empfang im Rathaus von Isle

  • Stadt- und Museumsbesichtigung in Limoges

  • Schlossbesichtigungen (z.B. Rochechouart)

  • Besichtigung der Grottes de Lascaux (UNESCO-Weltkulturerbe)

  • Ausflug an den Lac de Vassivière

  • Besuch des Futuroscope in Poitiers

Grundsätzlich ermöglicht es der Austausch den Schülern, sich ein umfassendes Bild ihres Nachbarlandes zu machen und im Sinne des interkulturellen Lernens in vielen Lebensbereichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland hautnah zu erleben. Während der Austauschwochen entstehen mitunter intensive Freundschaften und die Begegnungen werden einstimmig als Bereicherung empfunden. Wir hoffen, auch in Zukunft unseren kleinen Beitrag zu einem vereinten Europa leisten zu können.

Wir freuen uns sehr, dass die Begegnungswochen vom Bezirk Mittelfranken im Rahmen der Regionalpartnerschaft Mittelfranken - Nouvelle-Aquitaine finanziell unterstützt werden.



 

 

Oktober 2019: Austauschwoche in Treuchtlingen

Im Rahmen des Schüleraustauschs mit dem Collège Jean Rebier in Isle, der an der Senefelder-Schule bereits eine lange Tradition hat, waren von 10. bis 16. Oktober 26 französische Schülerinnen und Schüler zu Gast in Treuchtlingen. Sie besuchen allesamt momentan eine troisième, was in Deutschland der 9. Jahrgangsstufe entspricht, und wurden von den drei Lehrkräften Claire Faucher, Stéphane Chastang und Christophe Dubuc begleitet. Am Mittag des 10.10. trafen die Gäste an der Senefelder-Schule ein und wurden dort von den deutschen Austauschschülern aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 von Realschule und Gymnasium empfangen. Nach der siebzehnstündigen Fahrt stärkten sich die Gäste bei einem Imbiss und wurden von Martin Stehr, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, begrüßt. In den folgenden Tagen lernten die französischen Schüler das Lebensumfeld ihrer Gastschüler kennen und tauchten tief in deren Alltag ein. Dazu gehörte auch der gemeinsame Unterrichtsbesuch, der am Freitag und am Mittwoch erfolgte. Zusätzlich erkundeten die Gäste am Freitag das Schulhaus im Rahmen einer Führung, die von Französisch-Schülern der Oberstufe organisiert wurde und lernten Treuchtlingen kennen, indem sie eine Stadtrallye absolvierten. Am Freitag Nachmittag betätigten sich alle Schüler gemeinsam beim von Franziska Sand und Markus Hauber angeleiteten Klettern am Aventure Campus und stärkten den Zusammenhalt durch Teamspiele, die Sozialarbeiter Martin Bruhn vorbereitet hatte. Am Abend trafen sich die Familien der Treuchtlinger Schüler und die Gastschüler zu einem gemeinsamen, kurzweiligen Abend bei Speis‘ und Trank im Mensabereich der Senefelder-Schule. Stadtrat Dr. Joachim Grzega ging in seiner Begrüßung im Namen der Stadt auf den Zusammenhang zwischen Sprache, Handeln und Denken ein und Stefan Burzler, Schulleiter der Realschule und stellvertretender Leiter der kooperativen Gesamtschule, betonte den Stellenwert interkultureller Begegnungen in der heutigen Zeit. Nach dem Wochenende in den Gastfamilien, das für verschiedene Aktivitäten wie z.B. Schwimmbadbesuche und Schlossführungen genutzt wurde, standen zu Wochenbeginn zwei größere gemeinsame Ausflüge auf dem Programm. Zunächst führte der Weg am Montag nach Gunzenhausen, wo die Schüler von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz willkommen geheißen wurden. Isle ist die Partnerstadt Gunzenhausens und Inge Meier informierte als Mitglied des Freundeskreises Isle über die engen Beziehungen zwischen den beiden Städten. Im Anschluss an einen kurzen Rundgang durch Gunzenhausen ging es weiter nach nach Nürnberg, wo die Schüler ihre Kameradinnen und Kameraden zweisprachig über diverse Sehenswürdigkeiten informierten. Natürlich blieb im Anschluss genug Zeit zum Kauf von Souvenirs. Tags darauf fuhren die Schüler gemeinsam nach Dachau, um die KZ-Gedenkstätte zu besichtigen, und im Anschluss nach München, um dort einen kurzen Stadtrundgang zu unternehmen. Am Ende der sieben Tage waren alle Teilnehmer und oft auch der Familien und Umfeld nicht nur um viele kulturelle und sprachliche Eindrücke reicher, sondern es waren auch enge persönliche Kontakte entstanden. So flossen beim Abschied am Mittwoch Abend einige Tränen. Ein Wiedersehen gibt es Ende März 2020, wenn der Gegenbesuch der Treuchtlinger Schüler in Isle erfolgt. In der Zwischenzeit wird der Kontakt über verschiedenste Kanäle aufrecht erhalten werden. Der Gegenbesuch wird ebenso wie die Austauschwoche Treuchtlingen vom Bezirk Mittelfranken im Rahmen der Regionalpartnerschaft Mittelfranken - Nouvelle-Aquitaine finanziell unterstützt.

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